Projekte

Zusätzlich zu der im Auszug aufgeführten Auswahl an Liedern stehen zahlreiche fertige Liedprogramme zu bestimmten Themen zur Verfügung. Sie beschäftigen sich zum Beispiel unter dem Titel „Von ewiger Liebe- dem Wahnsinn so nah“ mit dem allumfassenden und unerschöpflichen Thema Liebe oder unter „Märchenhafte Traumgebilde“ mit Feen, Nixen, Geistern und Elfen. Ebenfalls verfügbar sind die Solo-Programme „Blumengrüße“ zum Valentinstag oder für Geburtstage, ein „Musikalischer Adventskalender“ zum Mitmachen für die Advents- und Weihnachtszeit, sowie verschiedene Andachten für die Passionszeit. Diese Programme führen in einem bunten Reigen in verschiedenen Sprachen durch die Jahrhunderte und Kontinente.

Konzertarien von W.A. Mozart für die Schwestern der Familie Weber

Wenn man sich mit W.A. Mozart beschäftigt, kommt man nicht um die Frauen der Familie Weber herum. Mozart komponierte eigens für diese viele geistliche und weltliche Werke und wurde von ihnen vermutlich zu einigen seiner großen Opernrollen inspieriert. Er pflegte und erweiterte über Jahrzehnte hinweg v.a. für Aloysia und Josepha Weber- die Schwestern seiner Frau Constanze - das spezielle Genre der Konzert-Arie. Da die Weber -Schwestern allesamt begnadete und hervorragend ausgebildete Sängerinnen waren, sind diese Konzert-Arien echte sängerische Kunststücke, die sämtliche Schwierigkeitsgrade für die Singstimme ausreizen und deren gesamte Bandbreite beleuchten. Quasi ganz nebenbei schuf Mozart wunderschöne Musik, die auf engstem Raum die gesamte Gefühlspalette der menschlichen Seele widerspielgelt.

Dieses außergewöhnliche Konzertprogramm eignet sich für größere Konzertsäle und kann mit einem Klavierpartner oder Orchester aufgeführt werden. Teile dieses Programms wurden 2019 in einem Benefiz-Projekt für die Paracelsus-Universität Nürnberg als CD eigespielt.

Poster 1 Die ungleichen SchwesternPoster 2 Die ungleichen Schwestern

„Große“ Duette

Jeder kennt die „großen“ Duette in den Standardwerken der Sakralmusik, insbesondere von J.S. Bach und F. Mendelssohn-Bartholdy. Daneben fristen viele ebenso hörenswerte Duette von weniger bekannten Komponisten oder aus weniger bekannten Werken ein stilles Dasein in Vergessenheit. Viele Musikinteressierte wissen nicht einmal, dass durchaus bekannte Komponisten wie J.G. Rheinberger, C. Saint-Saens oder G. Fauré eigene Duett-Zyklen für zwei (Frauen-) Stimmen und Orgel geschaffen haben. Dieses etwa einstündige Duett-Programm stellt nahezu vergessene und selten gespielte Werke neben „Evergreens“ der Kirchenmusik, wobei die Stückeauswahl wieder von der frühen Barockmusik bis zu Werken des 21. Jahrhunderts reicht. Das Programm eignet sich ganzjährig für die Aufführung in sakralen Räumen und wird entsprechend der Jahreszeit an das Kirchenjahr angepasst.

Alle Jahre wieder kommt sie, die goldene Advents- und Weihnachtszeit, ...

...mit ihrem ganzen Zauber und ihren kleinen Heimlichkeiten. Für jeden Tag der Vorweihnachtszeit öffnet sich eines von vierundzwanzig Türchen und hält eine musikalische Überraschung von „A“ wie Anisstern bis „Z“ wie Zwetschgenmännchen bereit. Da das Publikum darüber entscheidet, in welcher Reihenfolge die Fenster des Adventskalenders geöffnet werden sollen und bei einigen Stücken auch mitsingen soll, eignet sich dieses Konzertprogramm für ein Publikum jeden Alters und kann sowohl in einem Konzertsaal, als auch in einem kirchlichen Rahmen gespielt werden. Selbstverständlich kann das Programm an besondere Wünsche angepasst werden.

Poster 'Musikalischer Adventskalender'

Dem Glück auf der Spur

Claudio Monteverdi hatte kein ausgesprochen leichtes Leben: seine geliebte Frau starb früh, und als alleinerziehender Vater von zwei Söhnen musste er seinen einen Sohn mehrfach aus dem Gefängnis holen, weil dieser seiner Profession als Arzt ohne Kompromisse nachging, was v.a. der Katholischen Kirche damals nicht passte. Trotz einiger beruflicher Enttäuschungen hielt Claudio Monteverdi mit beinahe schon traumwandlerischer Sicherheit an seiner Bestimmung, der Musik, und seinen, für die damalige Zeit revolutionären Kompositionen fest. Neben den großen mehr- und doppelchörigen Werken für San Marco stammen aus seiner Feder jedoch auch eine Reihe sehr intimer Kammerduette für zwei hohe Singstimmen und ein Begleitinstrument, die ganz verschiedene Glücksmomente einfangen. Ob es in diesen Momentaufnahmen um eine Haarsträhne geht, die in der Sonne wie Gold glänzt oder um die Unterhaltung einer Nymphe mit einem Schäfer, der ganz besonders schöne Augen hat- in allem spiegelt sich das Glück des Augenblicks und die Kunst, dieses zu erkennen und zu genießen.

Kombiniert werden diese Duette mit anderen, fast vergessenen Meisterwerken der italienischen Renaissance bzw. des Frühbarock und mit den selten aufgeführten Italienischen Duettinen des Bachsohnes J.Ch. Bach. In der Besetzung für zwei Singstimmen, Cembalo und Laute ist dieses Programm nahezu universell in kleineren Räumlichkeiten spielbar und kann in der Länge problemlos variiert und angepasst werden.

Jungfrau Maria, die Mutter des Jesus von Nazareth

Nur wenige Personen sind über die Jahrhunderte hinweg so konstant in Dichtung und Musik präsent, und dennoch in so unterschiedlichen Facetten besungen worden wie sie. Dies ist umso erstaunlicher, als es sich um eine weibliche Figur in der zunächst von Männern dominierten (Musik-)Welt handelt, die ihren Platz nicht nur erfolgreich behauptet, sondern ihr Rollenverständnis schon sehr früh erweitert und von der Mutter des Jesuskindes zur Mutter aller Gläubigen wird. Das Gefühl des Angenommenseins und Beschützwerdens durch eine warmherzige Mutterfigur hat bis heute nichts von seiner Bedeutung für die Menschen verloren. Es spiegelt sich in dem musikalischen Mosaik, dessen Spannungsbogen von der Schwelle der Renaissancemusik bis zum ausgehenden 20. Jahrhundert reicht.

Dieses sakrale Programm wurde für die Aufführung in Kirchen zusammengestellt und kann von etwa 60 Minuten ohne Pause auf 90 Minuten mit Pause erweitert und individuell angepasst werden.

Poster Ich sehe dich in tausend Bildern

Evergreens aus Oper, Operette und Filmmusik

Wer liebt sie nicht – die bekannten Melodien aus Musical, Film und Operette, die jeder im Ohr hat und fast jeder mitsingen kann. Aber auch beliebte Opernmelodien, v.a. aus der leichten französischen Spieloper fehlen nicht, und so erklingen Highlights wie die Arie der Puppe Olympia aus „Hoffmanns Erzählungen“ neben Evergreens aus der „Fledermaus“, und die Zuhörer können bei Franz Lehárs „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ ebenso schwelgen wie bei den Klassikern von Robert Stolz. Dieses Programm, das sich bereits in vielen Silvesternächten und sommerlichen Open-Air-Veranstaltungen bestens bewährt hat, ist für größere Konzertsäle oder Freilichtbühnen sowohl als Matinée, als auch Soirée geeignet und kann mit Klavier- oder Orchesterbegleitung aufgeführt werden. Das Programm kann beliebig an zusätzliche Gesangspartner angepasst und szenisch bzw. halbszenisch aufgeführt werden.

Poster Leichte Muse

Musik von Geistern, Nixen und Elfen

Es war einmal... So beginnen die meisten Märchen und Sagen: Zu allen Zeiten haben überirdische Mächte und Wesen mit geheimen Kräften die Menschen beschäftigt und ihre Fantasie beflügelt. Manche Fabelwesen haben bei ihnen Angst ausgelöst, andere wurden für sie zu Rettern in der Not und traumhaften Lichtgestalten. Der märchenhafte Bilderbogen, den die Lieder und Arien vom frühen 16. Jahrhundert bis hinein ins 21. Jahrhundert spannen, möchte die Zuhörer einen Abend lang in jene sagenhafte Zeit entführen, als Bienen noch sprechen konnten und durch den Zauber der Musik sogar die furchteinflößende Gorgo-Medusa besänftigt wurde. Er berührt durch den berückenden Gesang der Lorelei und lädt dazu ein, sich von der Begegnung mit Elfen und Nixen verzaubern zu lassen.

Dieses Programm eignet sich zu jeder Jahreszeit und für jeden Konzertsaal und wirkt besonders stimmungsvoll am Abend in alten Gemäuern oder auf Freilichtbühnen.

Poster Märchenhafte Traumgebilde

Singen ist ein lebenslanger Lernprozess, ...

... bei dem es möglich ist, durch Fleiß, Geduld, Ausdauer und gute Schulung aus einer schlechten Stimme eine mittelmäßige und aus einer mittelmäßigen eine gute Stimme auszubilden. Voraussetzung dafür sind regelmäßiges Üben und die Bereitschaft, sich auf Neues einzulassen. Auch im fortgeschrittenen Lebensalter ist es möglich, die Stimme weiter zu entwickeln. Wer seine Stimme über viele Jahre fit, klangvoll und leistungsfähig erhalten will, muss sie regelmäßig wie ein Sportler trainieren, denn auch beim Gesang gilt das Motto: „Use it or lose it!“

Diese, vom Unterrichtskonzept der bedeutenden schwedischen Gesangspädagogin Elisabeth Bengtson-Opitz inspirierte Fortbildung ist als einmalige Schnupperveranstaltung oder in aufeinander aufbauenden Einheiten buchbar. Sie kann individuell auf unterschiedliche Gruppengrößen und das Alter der Teilnehmer zugeschnitten werden.

Die „Neun Deutschen Arien“- von G.F. Händel

Ursprünglich als vokale Kammermusik für Sopran, Cembalo, Basso continuo und ein wechselndes obligates Instrument komponiert, bilden sie das barocke Fundament, das je nach Veranstaltungsort und Jahreszeit durch Arien von Händels Zeitgenossen J.S. Bach und G.P. Telemann oder durch die zu Unrecht vergessenen „Otto Arie Sacre“ des italienischen Frühklassikers G. Giordani ergänzt wird. Mit Witz, Spielfreude und dem Blick fürs Detail lassen die Musiker die besungenen Naturbilder lebendig werden. Dieses Programm, das von Publikum und Presse vielfach mit großem Lob bedacht wurde, eignet sich besonders gut für barocke Kirchen und kleinere Konzertsäle.

Duette der Romantik

Inspiriert von dem sakralen Duett-Programm, bei dem unbekannte oder in Vergessenheit geratenen Werke neben den bekannten „Klassikern“ erklingen, vereint dieses weltliche Programm Duette der drei großen deutschen Romantiker Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Johannes Brahms mit hierzulande weniger bekannten, aber nicht minder schönen Werken der französischen Kollegen Gioacchino Rossini, Hector Berlioz und Camille Saint-Saens. Neben verschiedenen Facetten der Liebe wird die Schönheit der Natur besungen, die Zuhörer können das Gespräch zweier Hexen belauschen oder an einem venezianischen Bootsrennen teilnehmen. Eine kurze Moderation zu den jeweiligen Stücken sorgt dafür, dass man auch bei den französischen oder italienischen Texten über manche Hintersinnigkeit schmunzeln kann. Beim „Duett zweier Katzen“ ist jedoch keine Übersetzung nötig, um laut darüber lachen zu können.

Dieses kurzweilige, etwa 90-minütige Programm mit einer Pause eignet sich zu jeder Tages- und Jahreszeit auch für kleinere Konzertsäle.

Poster Von den Rosen komm´ ich

So lange es Menschen gibt, gibt es auch sie: die Liebe...

Manchmal leise und zurückhaltend, manchmal stürmisch und leidenschaftlich. Manchmal verleiht sie uns Flügel, manchmal treibt sie uns aber auch in den Wahnsinn. Dieses Programm nimmt das Publikum mit auf eine Entdeckungsreise über das Gefühl, das jeder kennt, und das uns immer wieder aufs Neue verzaubert. Der Spannungsbogen des Programms reicht dabei von der Schwelle zur Renaissancemusik bis zu Werken des 21. Jahrhunderts. Da aber auch und ganz besonders bei der sogenannten „klassischen Musik“ herzlich gelacht werden darf, fehlen auch bekannte Melodien aus Oper und Operette nicht. Das Programm eignet sich zu jeder Jahres- und Tageszeit für den Konzertsaal.

Poster 'Von ewiger Liebe - dem Wahnsinn so nah'

Ebenso gehören verschiedene geistliche und weltliche Duett-Programme für Sopran und Mezzo-Sopran bzw. Alt zum Repertoire, die den Bogen von C. Monteverdi über F. Couperin zu den großen romantischen Duetten von F. Mendelssohn- Bartholdy, R. Schumann und J. Brahms spannen.

Die Programme können auf Wunsch von den Konzertveranstaltern gerne eingesehen werden.