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Verehrte Gäste, liebe Besucherinnen und Besucher!

Der Herbst-Lockdown trifft uns Künstler erneut bis ins Mark.

Und das, obwohl die Kulturszene den Frühling und den Sommer umfassend dazu genutzt hat, gut durchdachte Konzepte auszuarbeiten, die sowohl das Publikum als auch die Künstler und Mitarbeiter selbst bestmöglich vor einer Infektion durch das Corona-Virus zu schützen. An allen Ecken wurden Zugeständnisse gemacht: Veranstalter und Spielstätten, die auch vor Corona schon zumeist nur knapp kostendeckend arbeiten konnten, haben trotz großer finanzieller Einbußen Konzerte mit einem Drittel bis einem Viertel der sonst üblichen Besucherzahlen ausgerichtet. Künstler/innen haben sich im Gegenzug dazu bereit erklärt, dasselbe Konzertprogramm für die gleiche Gage zwei oder sogar dreimal hintereinander zu spielen, um möglichst alle Zuhörer zum Zuge kommen zu lassen und das Verlustgeschäft etwas abzufangen. Deshalb empfinden viele den aktuellen „Teil-Lockdown“, der für viele einen finalen Lockdown darstellt, als ungerecht.

Natürlich darf man nicht vergessen, dass es dankenswerter Weise ein großes neues Hilfspaket der Bundesregierung gibt, das das Dahinsiechen der betroffenen Branchen abwenden oder zumindest aufhalten soll. Man darf aber auch nicht verkennen, dass bei der Zerstörung der einzigartigen und vielgestaltigen Kulturlandschaft Deutschlands bereits in vielerlei Hinsicht der „point of no return“ überschritten wurde, und vieles von dem, was wir bisher als selbstverständlich erachtet haben, schon nicht mehr da ist. Leider vollzieht sich das kulturelle Sterben sehr still und fällt erst nach einiger Zeit ins Auge. Zyniker meinen sogar, die Künstler hätten durch das seit dem ersten Lockdown stark zugenommene Streamen und Onlinestellen von Darbietungen selbst dazu beigetragen, Live-Performances überflüssig zu machen. Dazu muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden- genauso, wie zu dem Kausalitätsbedürfnis einiger Zeitgenossen, die die Zunahme der Corona-Infektionen vornehmlich auf die blinde Party-Wut der unter 30-Jährigen zurückführt.

Angesichts der explodierenden Fallzahlen und der Entwicklung in unseren Nachbarländern, bleiben jedoch noch einschneidendere Maßnahmen sicher nicht aus. Die Gesundheit ist nun mal das höchste Gut. Bis wir uns wiedersehen, bleiben Sie darum gesund, aber vergessen Sie uns nicht!

Herzlichst,

Zitat

»Die Stimme eines Menschen ist sein zweites Gesicht. «

— Gerard Bauer (*1955), Schriftsteller

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Katrin Küsswetter

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