Pressetext

Kurzlebenslauf – Katrin Küsswetter

Die in München geborene Sopranistin begann ihre Laufbahn zunächst mit dem Schwerpunkt Alte Musik bei Rosemarie Jakschitsch (Trossingen) und konzertierte bereits während des Studiums häufig im europäischen Ausland (Frankreich, Österreich und der Schweiz). Prägende Impulse für ihre künstlerische Entwicklung erhielt sie in zahlreichen Meisterkursen namhafter Dozenten u.a. bei Jessica Cash, Ingrid Figur, Klesie Kelley- Moog, Anna Reynolds und Richard Wistreich. Im Aufbaustudium bei KS Claes-Håkan Ahnsjö (München/Stockholm) und Birgit Ströbel- König (Nürnberg) erweiterte sie ihr Stimmfach zum lyrischen Koloratursopran und deckt seither mit ihrem breitgefächerten Repertoire das gesamte Spektrum vom Frühbarock bis zur klassischen Moderne ab.

Sie wird regelmäßig gleichwohl für die Interpretation wiederentdeckter alter Werke, wie für Produktionen zeitgenössischer Musik und Uraufführungen engagiert. (Uraufführungen/ Welterstaufführungen: J. Rauh „Jesus-Oratorium“ (2015), G. Giordani/ H. Lammel „Otto Arie sacre“ (2016), L. Kraft „Drei Lieder“ (2018), B. Stöckl „Lauretanische Litanei“ (2019), Lieder und Kantaten von Pater F. Bühler (2022). Daneben gilt ihr besonderes Interesse der vokalen Kammermusik. Einen Namen hat sie sich überdies mit ihrem internationalen und genreübergreifenden Liedrepertoire gemacht, das sie kontinuierlich erweitert und in oft unkonventioneller Besetzung an ausgefallenen Spielstätten einem breiten Publikum präsentiert. Ihr Konzertrepertoire umfasst alle großen Werke ihres Fachs, einschließlich einer Vielzahl von W.A. Mozarts Konzertarien.

Nach ihrem Bühnendebut als „Sandmännchen/Taumännchen“ in E. Humperdincks „Hänsel und Gretel“ erarbeitete sie sich über lyrische Partien, u.a. als „Erste Priesterin“ in C. W. Glucks „Iphigenie in Tauris“ beim Bayreuther Osterfestival 2008 nach und nach das große Koloraturrepertoire wie die Rolle der „Königin der Nacht“ in W.A. Mozarts „Die Zauberflöte“, die „Olympia“ in J. Offenbachs „Les Contes d´ Hoffmann“ und L. Bernsteins „Cunegonde“ in „Candide“. Für die Spielzeit 2020/21 folgten die Rolle der „Konstanze“ in Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ und für 2022/23 die der „Zerbinetta“ in R. Strauss „Ariadne auf Naxos.

Katrin Küsswetter war u.a. im Rahmen der Bachwoche Ansbach, des Bachfests Stuttgart, den Tagen für Alte Musik Innsbruck und dem Osterfestival Bayreuth zu Gast, und war über mehrere Spielzeiten bei den Bayreuther Festspielen engagiert, wo sie 2012 eine Solo-Partie als Erster Lehrbub in „Die Meistersinger von Nürnberg für Kinder“ übernahm. Sie arbeitete mit international renommierten Dirigenten wie Hartmut Keil, Christoph U. Meyer und Sebastian Weigle und mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, La Banda, Augsburg, La Ciaccona, München, oder der Neuen Nürnberger Ratsmusik.

Neben zahlreichen Livemitschnitten beim SWR und BR (u.a. dem Film „Die Meistersinger von Nürnberg für Kinder“ der Bayreuther Festspiel GmbH) dokumentieren digitale Aufzeichnungen und Streaming-Angebote während der Corona-Pandemie, die auch regional gefördert wurden, ihr künstlerisches Können. Nach dem überwältigenden Erfolg mit Konzertarien von W.A. Mozart bei den Rieser Kulturtagen erschien Ende 2019 ihre Mozart- CD zugunsten der Paracelsus- Universität Nürnberg. Für 2022 ist eine CD mit Liedern, Arien und Kantaten -teilweise Weltersteinspielungen- des Benediktiner-Paters Franz Bühler mit dem renommierten Arsatius Consort unter der Leitung von Prof. Dr. H. Ullrich geplant.

Mit großer Freude gibt Katrin Küsswetter ihr sängerisches Wissen an verschiedenen Institutionen, sowie in Kursen und Workshops weiter. Sie ist ordentliches Mitglied des Bundes Deutscher Gesangspädagogen (BDG) und des Deutschen Tonkünstlervereins (DTKV).

Mehr zu Katrin Küsswetter erfahren Sie unter www.katrin-kuesswetter.de.