Aktuelle Kurse

Stimmfit in den Sommer

Nach einer langen, durch die Corona- Pandemie bedingten Pause öffnet die Burg Grünsberg
am Samstag, den 19.06.2021 und am Samstag, den 3.07.2021, jeweils von 9.00 Uhr-18.00 Uhr
wieder ihre Pforten für zwei Gesangsworkshops unter der Leitung der renommierten Sopranistin und Gesangspädagogin Katrin Küsswetter.

Vor der märchenhaften Kulisse des alten Schlosshofs, wo das Abstands- und Frischluftgebot mit Überdachung bei jedem Wetter eingehalten werden kann, sollen in entspannter Atmosphäre die Stimme vom Staub der letzten Monate befreit und individuelle Fragen rund um das Singen und die Stimme beantwortet werden.

Ablauf des Workshops: Nach einem gemeinsamen Einsingen um 9.00 Uhr unter der Leitung der Dozentin startet der Workshop mit einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmenden. Anschließend erhält jeder Teilnehmer 45 Minuten Einzelunterricht. Dieser findet verpflichtend vor der Gruppe statt, sodass jeder vom gesamten Unterrichtstag profitieren kann. Die Teilnahme am Fremdunterricht kann fakultativ erfolgen. Wünsche bezüglich der persönlichen Unterrichtszeit werden nach Möglichkeit bei der Anmeldung berücksichtigt, bei mehreren Interessenten für den gleichen Termin entscheidet das Los. In der Mittagspause (ca. 13.00 Uhr-14.30Uhr), die je nach Teilnehmerzahl etwas variieren kann, besteht die Möglichkeit zum gemeinsames Kursmittagessen in der Pizzeria „Zum Postmeister“ beim Schloss. Außerdem bietet die Schlossherrin Freifrau Rotraut von Stromer-Baumbauer für Interessierte eine Schlossführung und die Besichtigung der historischen Tasteninstrumente von Schloss Grünsberg an. Den Abschluss des Workshops bildet ein kleines, gruppeninternes Konzert, das nach Möglichkeit in der historischen Burgkapelle stattfindet.

Inhalt des Workshops ist das ganzheitlich orientierte Singen auf der Grundlage des Belcanto mit individuell auf den Schüler zugeschnittener Körperarbeit und Atemtechnik (u.a. nach Schlaffhorst/ Andersen), sowie das vertiefende Studium des mitgebrachten Repertoires. Grundlagen des Schauspielunterrichts, Übungen aus der Sprecherziehung oder kleine technische Hilfsmittel kommen nach Bedarf zur sinnvollen Erarbeitung der von den Teilnehmern ausgewählten Stücke zum Einsatz. Von Katrin Küsswetters langjähriger Bühnenerfahrung und dem Feedback der Gruppe profitieren die Teilnehmer bei der Verbesserung ihre Auftrittskompetenz und Bühnenpräsenz. Neben der Freude an der eigenen Stimme und dem Entdecken neuer stimmlicher Möglichkeiten wird insbesondere der Umgang mit Lampenfieber anhand verschiedener Techniken im Rahmen der zeitlichen Valenzen thematisiert.

Ziel des Workshops ist neben der Verbesserung der Gesangstechnik durch Atemschulung und Korrektur möglicher körperlicher Fehlhaltungen, eine Erweiterung des technischen und musikalischen Repertoires, das Wiederentdecken und Weiterentwickeln neuer musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten durch die eigene Stimme und nicht zuletzt die Freude am Gesang.

Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters und aller Anforderungsprofile, die ihre Stimme in kurzer Zeit wieder aktivieren wollen; insbesondere Schüler und Studenten, ambitionierte Laiensänger im Chor- und Solistenbereich, Menschen in Sprechberufen, Chorleiter, u.v.a. bekommen hier viele fachpraktische Impulse und einfach umzusetzende Tipps.

Voraussetzungen und Organisatorisches: Das Mindestalter der Teilnehmer beträgt 14 Jahre, ein höheres Lebensalter ist kein Ausschlussgrund. Besondere Bewerbungsvoraussetzungen (Videos, Tonaufnahmen) müssen nicht erfüllt werden, das Notenlesen in den gängigsten Systemen wird aber vorausgesetzt. Die Workshops sind primär am klassischen Gesang ausgerichtet, Literatur aus der Volksmusik, den Bereichen Gospel, Musical, Schlager und Deutschrock sind aber genauso willkommen. Die Teilnehmerzahl ist auf 8-10 Teilnehmer begrenzt. Bei zu geringer Teilnahme oder Unwägbarkeiten, die der Corona-Pandemie geschuldet sind, behalten sich die Veranstalter die Absage- auch kurzfristig- eines oder beider Kurstermine vor.

Der Pianist Helmut Lammel steht mit seiner langjährigen pädagogischen Erfahrung dem Workshop als Korrepetitor zur Seite. Die Kursteilnehmer werden verbindlich gebeten, ein Notenexemplar des zu erarbeitenden Stückes für ihn am Kurstag mitzubringen bzw. sehr ausgefallenes Repertoire vorab bekannt zu geben und sich mit der Kursleitung diesbezüglich abzustimmen. Da der Workshop nach Möglichkeit im überdachten Burghof stattfindet, empfiehlt sich wetterentsprechende, zweckmäßige Kleidung (Hose, „Zwiebellook“, passendes, geschlossenes Schuhwerk). Auch das Abschlusskonzert kann in der Tageskleidung absolviert werden.

Die Gebühr für einen Workshop- Tag beträgt 125,00 Euro, für Schüler und Studenten ermäßigt 100,00 Euro. Im Preis inbegriffen ist neben dem Kursangebot Wasser, Obst und ein kleiner Snack während des Kurstages. Das Mittagessen ist nicht inclusive.

Anmeldeschluss für die Workshops ist vierzehn Tage vor Kursbeginn. Die Anmeldung gilt erst mit Überweisung der vollständigen Gebühr als verbindlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Falls es mehr Anmeldungen als Plätze gibt, wird es automatisch eine Warteliste geben. Sollte ein Kursteilnehmer verhindert sein, wird die Teilnahmegebühr bis 14 Tage vor dem Workshop vollständig zurückerstattet. Muss ein Teilnehmer später absagen, werden i.d.R. 50% der Kursgebühr einbehalten; bei Vorliegen einer gesundheitlich begründeten Absage können Ausnahmen gemacht werden. Sprechen Sie im Fall eines Rücktritts unbedingt mit der Kursleitung.

Die Teilnehmer werden gebeten, ca. eine Viertelstunde vor Kursbeginn am Schlosseingang zu sein, um sich für den jeweiligen Tag einzuschreiben. Es wird dringend darauf hingewiesen, dass die Parkplätze direkt beim Schloss äußerst begrenzt sind. Ausgeschilderte Parkmöglichkeiten finden sich ca. 100m bergabwärts bei der „Sophien-Quelle“ und an der sog. Pächter-Wiese.

Hingewiesen wird auf das Konzert der Kursdozenten am ersten Juli-Wochenende in der Konzertreihe der Stromer´schen Kulturgutstiftung e.V. mit Liedern unbekannter Meister des italienischen Frühbarock, die auf einem historischen Spinett im malerischen Burghof begleitet werden.

Anmerkung der Verfasserin: Zugunsten der präziseren deutschen Ausdrucksweise und der leichteren Verständlichkeit wurde im gesamten Text nur die männliche Personalform verwendet. Diese steht selbstverständlich gleichwertig für die weibliche, sowie die Geschlechter-neutrale Form.